NEUE PHILHARMONIE WESTFALEN

Die Neue Philharmonie Westfalen wurde 1996 aus der Fusion zweier Orchester des nördlichen Ruhrgebietes, dem Westfälischen Sinfonieorchester Recklinghausen und dem Philharmonischen Orchester der Stadt Gelsenkirchen, geschaffen. Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen ist seit 1997 der österreichische Dirigent Johannes Wildner. Das Orchester ist der große Klangkörper der Region mit einem Zyklus mit neun Sinfoniekonzerten und mehreren Sonderkonzerten pro Jahr: Gelsenkirchen, Recklinghausen und Kamen sind ständige Konzertorte. Neben der Bespielung des Musiktheaters im Revier Gelsenkirchen nimmt die Arbeit für Kinder und Jugendliche großen Raum in der gestalterischen Tätigkeit des Orchesters ein.

Glanzpunkte im sinfonischen Bereich waren die Aufführungen des Gesamtwerkes von Ludwig van Beethoven sowie die zyklischen Aufführungen der Werke von Anton Bruckner, Gustav Mahler und Richard Strauss. Im Herbst 2000 hatte das Orchester sein außereuropäisches Debüt; die Neue Philharmonie Westfalen folgte einer Einladung zum "Beijing-Festival" in Chinas Hauptstadt Peking. Dort wurden die "Seven Gates of Jerusalem" von Krzysztof Penderecki unter der Leitung des Komponisten aufgeführt.

Neben internationalen Gastspielreisen ist das lokale Engagement in der Region und in den Trägerstädten die Hauptaufgabe des großen Landesorchesters, das mit seinen 128 Musikerinnen und Musikern zu einem der größten Klangkörper in der Republik gehört. Mit Beginn der Saison 2007/2008 übernimmt Heiko Mathias Förster als Generalmusikdirektor die musikalische Leitung der Neuen Philharmonie Westfalen.




Laske, Thomas
Wildner, Johannes