"WEIHNACHTSORATORIUM"

„Das Weihnachtsoratorium hat einen überzeitlichen Anspruch, von dem seine Schönheit unabtrennbar ist. Entziehen wir uns ihm, seiner Verkündigung und seiner Schriftauslegung, dann geht uns das Entscheidende verloren. Was wäre gewonnen, wenn dem Hörer des Weihnachtsoratoriums nicht bewusst gemacht würde: Tua res agitur – es geht hier um deine innere Existenz.“ (Walter Blankenburg)



"Weihnachtsoratorium"

JOHANN SEBASTIAN BACH:
Weihnachtsoratorium für Soli, Chor und Orchester BWV 248 (Kantaten I - III)


Sonntag, 30. November 2003 um 11 Uhr (1. Advent)
Köln, Philharmonie

Ausführende:
Christine Wolff (Sopran), Alison Browner (Alt), Andreas Post (Tenor), Klaus Mertens (Bass)
Chor des Bach-Vereins Köln
Johann Christian Bach-Akademie (auf historischen Instrumenten)
Leitung: Thomas Neuhoff
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Presse-Echo

"Bachs prächtiges Patchwork" (Kölnische Rundschau)
"Fröhlich und behaglich" (Kölner Stadtanzeiger)
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„Das Werk zeichnet sich entsprechend seiner Zusammensetzung zum einen durch die Pracht und Anmut der aus den weltlichen Kantaten entlehnten Chöre und Arien aus, zum anderen durch die innerliche Andächtigkeit der Choräle und die narrative Schlichtheit der Evangelienerzählung. Eine vermittelnde Funktion haben die freigedichteten kontemplativen Rezitative. All diese Qualitäten dürften für die überaus große Popularität des Werks im heutigen Konzertleben mitverantwortlich sein.“ (Peter Wollny)

„In Bachs Weihnachtsoratorium sind die Gegensätze zwischen weltlichem Jubel und himmlischer Freude nicht nur überbrückt, sondern förmlich getilgt. Was die Puristen dem Werk so gern vorhalten, was seine Weihnachtlichkeit auf den ersten, gelehrten Blick zur Äußerlichkeit, zum nachträglich draufgeklebten Etikett zu machen scheint, das ist aber in Wahrheit der Sieg des weihnachtlichen Tons über den Stoff.“ (Joachim Kaiser)




Presse-Echo